Wasserkraftanlage ID 3

Alta Wasserkraftwerk – Finnmark

Das Wasserkraftwerk Alta liegt in der nordnorwegischen Region Finnmark und wird von STATKRAFT ENERGI AS betrieben. Erfahren Sie mehr über Standort, Eigentümer und technische Eckdaten.

Alta im Überblick

Das Alta Wasserkraftwerk (Anlagen-ID: 3 nach NVE-Klassifizierung) ist eine Wasserkraftanlage vom Typ Kraftverk in der nordnorwegischen Kommune Alta, Fylke Finnmark [1][2][3]. Die Anlage wurde am 20. Mai 1987 in Betrieb genommen und ist Bestandteil des Wassersystems Altavassdraget [4][7].

Das Kraftwerk speist Strom in die Strompreiszone NO4 ein, die Nordnorwegen abdeckt [5]. Mit dieser geografischen Lage und Systemzugehörigkeit trägt Alta zur Stromversorgung einer der dünnest besiedelten, aber energieintensivsten Regionen Norwegens bei.

Eigentümer und Konzession

Hauptkonzessionär und Betreiber des Alta-Kraftwerks ist **STATKRAFT ENERGI AS** [6]. Das Unternehmen hält die aktive Konzession (Status: active gemäß NVE) und verantwortet den technischen und kommerziellen Betrieb der Anlage [10].

Für detaillierte Informationen zum Konzessionär, dessen Portfolio und Beteiligungsstruktur folgen Sie dem Link zum Eigentümer-Profil.

Hydrologische Einordnung

Das Alta-Kraftwerk ist Teil des **Einzugsgebiets Altavassdraget** [7]. Dieses Wassersystem prägt die hydrologischen Bedingungen und damit die Stromproduktion der Anlage. Die Verfügbarkeit von Schmelzwasser aus den nordnorwegischen Bergen und die saisonalen Niederschlagsmuster sind zentral für die Ertragsfähigkeit.

Die genauen hydrologischen Parameter – Fallhöhe, mittlere Produktion, Maximalleistung – sind nach Anmeldung in der HydroSec-Plattform einsehbar und unterliegen der Datenschutzklassifizierung.

Regionale Einbettung

Fylke: Finnmark Kommune: Alta Strompreiszone: NO4 (Nordnorwegen)

Alta liegt in einer der nördlichsten und dünnest besiedelten Regionen Norwegens. Die Region ist geprägt durch extreme Saisonalität (Polarnacht und Mitternachtssonne) und eine begrenzte Infrastruktur. Die nächste Statnett-Trafostation befindet sich in Sautso, etwa 0,31 km entfernt [11]. Das nächste größere Industriegebiet (Finnfjord/Skaland) liegt etwa 230 km südlich [12].

Diese geografische Isolation hat Auswirkungen auf Betriebslogistik, Wartungszyklen und Netzanbindung.

Rechenzentrums-Eignungs-Score

Nach der HydroSec-Bewertung erhält das Alta-Kraftwerk die Eignungs-Note A für Rechenzentrumsanwendungen (maximale DC-Kapazität ca. 31 MW) [9]. Diese Note berücksichtigt:

  • Stromverfügbarkeit: Kontinuierliche Wasserkraftproduktion mit saisonalen Schwankungen
  • Netzanbindung: Nähe zur Statnett-Infrastruktur (Sautso)
  • Kühlungsressourcen: Nordnorwegisches Klima mit ganzjährig niedrigen Außentemperaturen
  • Zuverlässigkeit: Aktive Konzession, etablierter Betreiber

Die Note A signalisiert hohe Eignung, ohne jedoch konkrete Leistungszahlen oder Tier-0-Spezifikationen preiszugeben. Detaillierte Sub-Scores und technische Machbarkeitsstudien sind nach Anmeldung verfügbar.

Was nach Anmeldung freigeschaltet wird

Die HydroSec-Plattform zeigt registrierten Nutzern zusätzliche Daten:

  • Technische Leistungsparameter: Maximalleistung (MW), mittlere Jahresproduktion (GWh), Bruttofallhöhe (m)
  • Hydrologische Detaildaten: Monatliche Produktionsmuster, Niederschlagsstatistiken, Speicherkapazität
  • Standort-Infrastruktur: Exakte Koordinaten, Netzanbindungskosten, Wartungszugang
  • Finanzielle Benchmarks: Vergleichbare Anlagen, Kostenstrukturen (ohne Renditegarantien)
  • Regulatorische Updates: Änderungen im Konzessionsstatus, geplante Modernisierungen

Risiken und Grenzen

Hydrologische Volatilität: Wasserkraftanlagen in Nordnorwegen unterliegen starken saisonalen Schwankungen. Trockenjahre können die Stromproduktion erheblich reduzieren.

Klimawandel: Veränderte Niederschlagsmuster und Schmelzwasserdynamiken beeinflussen langfristig die Verfügbarkeit.

Netzengpässe: Die geografische Isolation kann zu Übertragungsbeschränkungen führen, insbesondere bei Spitzenlastzeiten.

Regulatorisches Risiko: Konzessionsänderungen, Umweltauflagen oder Strommarktreformen können Betriebsbedingungen verändern.

Datenverifizierung: Die hier angegebenen Informationen basieren auf öffentlichen NVE-Registern und HydroSec-Klassifizierungen. Für Investitionsentscheidungen empfehlen wir, diese Daten durch Due-Diligence-Prozesse und direkte Betreiberkommunikation zu validieren.

Keine Renditegarantie: Diese Seite enthält keine Schätzungen zu IRR, Strompreisen oder zukünftigen Erträgen. Solche Prognosen erfordern individuelle Analysen und unterliegen Marktrisiken.

Häufige Fragen

Wer betreibt das Alta-Kraftwerk?

Das Alta-Wasserkraftwerk wird von STATKRAFT ENERGI AS betrieben, dem Hauptkonzessionär der Anlage. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie auf dem Eigentümer-Profil.

In welcher Strompreiszone liegt Alta?

Das Kraftwerk speist in die Strompreiszone NO4 ein, die Nordnorwegen abdeckt. Dies beeinflusst die Strompreisbildung und die Netzanbindung.

Wann wurde das Kraftwerk in Betrieb genommen?

Das Alta-Wasserkraftwerk wurde am 20. Mai 1987 in Betrieb genommen und ist seitdem in kontinuierlichem Betrieb.

Welches Wassersystem versorgt das Kraftwerk?

Das Kraftwerk ist Teil des Altavassdraget-Wassersystems. Dieses Einzugsgebiet prägt die hydrologischen Bedingungen und damit die Stromproduktion.

Wie ist die HydroSec-Eignungsbewertung für Rechenzentren?

Das Alta-Kraftwerk erhält die Eignungs-Note A für Rechenzentrumsanwendungen (max. ca. 31 MW DC-Kapazität). Dies berücksichtigt Stromverfügbarkeit, Netzanbindung, Kühlungsressourcen und Zuverlässigkeit.

Welche Daten sind nach Anmeldung verfügbar?

Nach Anmeldung erhalten Sie Zugriff auf technische Leistungsparameter (MW, GWh, Fallhöhe), hydrologische Detaildaten, Standort-Infrastruktur, Benchmarks und regulatorische Updates.

Wie weit ist die nächste Statnett-Trafostation entfernt?

Die nächste Statnett-Trafostation befindet sich in Sautso, etwa 0,31 km vom Kraftwerk entfernt.

Welche Risiken sind mit dieser Anlage verbunden?

Hauptrisiken sind hydrologische Volatilität, Klimawandeleffekte auf Niederschlagsmuster, mögliche Netzengpässe aufgrund geografischer Isolation, regulatorische Änderungen und Strommarktrisiken.

Quellen

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1.855 Plants · 17 Industriegebiete · 1.558 Trafostationen · Daten von NVE, HydAPI, Statnett, Kartverket.

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