Bjørdal im Überblick
Das Wasserkraftwerk Bjørdal [1] ist eine klassische Kraftverk-Anlage [2] in der Region Møre og Romsdal [3], genauer in der Kommune Ørsta [4]. Die Anlage wurde bereits 1930 in Betrieb genommen [5] und ist damit ein etabliertes Kraftwerk mit jahrzehntelanger Betriebserfahrung. Sie gehört zum Wassersystem des Ørstavassdraget [6], einem der wichtigen Einzugsgebiete in Westnorwegen.
Die Anlage speist Strom in die Strompreiszone NO3 [7] ein, die für Investoren und Energieabnehmer eine wichtige Referenzzone für Strompreisbildung darstellt. Mit einer Konzessions-Status von „active" [8] bei der norwegischen Energiebehörde NVE ist Bjørdal eine vollständig regulierte und genehmigte Anlage.
Eigentümer und Betreiber
Hauptkonzessionär von Bjørdal ist **TUSSA ENERGI AS** [9]. Für detaillierte Informationen zum Unternehmen, dessen Portfolio und Beteiligungsstruktur folgen Sie dem Link zum Eigentümer-Profil. TUSSA ENERGI AS verantwortet die operative Führung und Instandhaltung dieser Wasserkraftanlage.
Hydrologische Einordnung
Bjørdal ist Teil des **Einzugsgebiets Ørstavassdraget** [10]. Dieses Wassersystem prägt die hydrologischen Bedingungen und damit die Stromproduktion der Anlage. Über das Ørstavassdraget-Profil erhalten Sie Informationen zu Niederschlagsmustern, Abflusscharakteristiken und anderen Wasserkraftanlagen im selben System.
Das Ørstavassdraget ist ein etabliertes Wassersystem in Westnorwegen und bildet die Grundlage für eine stabile, vorhersehbare Stromproduktion – ein wesentlicher Faktor für langfristige Energieversorgungsverträge und Investitionsentscheidungen.
Regionale Einbettung
Fylke (Landkreis): Møre og Romsdal [3] Kommune: Ørsta [4] Strompreiszone: NO3 [7]
Die Lage in Møre og Romsdal positioniert Bjørdal in einer Region mit hohem Wasserkraftpotenzial und etablierter Energieinfrastruktur. Die Zugehörigkeit zur Strompreiszone NO3 bedeutet, dass Strompreise und Marktdynamiken dieser Zone für die Anlage relevant sind.
Netzanbindung und Infrastruktur
Die nächste Statnett-Trafostation befindet sich in einer Entfernung von etwa 2,72 km [11] und arbeitet auf der 66-kV-Spannungsebene. Dies deutet auf eine relativ kurze Anbindungsstrecke hin, was für die Netzstabilität und Betriebseffizienz vorteilhaft ist.
Das nächste größere Industriegebiet ist Høyanger (Hydro) [12], etwa 102 km entfernt. Diese Nähe zu industriellen Zentren kann für Stromabnahmeverträge und regionale Energiemarktkenntnisse relevant sein.
Datenzentrums-Eignungs-Score
HydroSec bewertet Bjørdal mit der Eignung Note A [13] für Datenzentrums-Infrastruktur, allerdings mit der Einschränkung, dass die maximale Datenzentrums-Kapazität auf etwa 1 MW begrenzt ist [13]. Dies ist eine qualitative Bewertung, die auf Standort, Netzanbindung, Betriebsstabilität und regulatorischen Faktoren basiert.
Eine Note A bedeutet, dass die Anlage grundsätzlich geeignet ist, aber die geringe verfügbare Leistung für große Datenzentrums-Projekte ein limitierender Faktor ist. Für kleinere, spezialisierte Rechenzentrums-Lösungen oder als Ergänzung zu anderen Stromquellen kann Bjørdal dennoch interessant sein.
Die detaillierten Sub-Scores und technischen Begründungen dieser Bewertung werden nach Anmeldung in Ihrem HydroSec-Konto freigeschaltet.
Was nach Anmeldung freigeschaltet wird
Registrierte Nutzer erhalten Zugang zu erweiterten Daten:
- Konkrete Leistungswerte: Maximale Jahresleistung (MaksYtelse), mittlere Jahresproduktion (MidProd), Brutto-Fallhöhe (BruttoFallhoyde)
- Detaillierte Hydrologie: Niederschlagsmuster, Abflusscharakteristiken, saisonale Schwankungen
- Standort-Infrastruktur: Präzise Koordinaten, Netzanbindungs-Details, Transformator-Kapazitäten
- Sub-Scores der Datenzentrums-Eignung: Aufschlüsselung nach Netzqualität, Stromverfügbarkeit, Kühlungsinfrastruktur und regulatorischen Faktoren
- Vergleichende Analysen: Benchmarking gegen andere Anlagen in Møre og Romsdal und im Ørstavassdraget-System
Weitere Ressourcen
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- **Ørstavassdraget** – Wassersystem und hydrologische Daten
Risiken und Grenzen
Regulatorische Risiken: Die Konzession von Bjørdal unterliegt norwegischen Energiegesetzen und NVE-Regulierungen. Änderungen in Umweltauflagen, Wasserkraftabgaben oder Netzgebühren können die Wirtschaftlichkeit beeinflussen.
Hydrologische Variabilität: Obwohl das Ørstavassdraget ein etabliertes System ist, unterliegt die Stromproduktion natürlichen Schwankungen in Niederschlag und Abfluss. Trockenperioden können die Erzeugung reduzieren.
Begrenzte Datenzentrums-Kapazität: Mit einer maximalen Eignung von etwa 1 MW ist Bjørdal für große Rechenzentrums-Projekte nicht ausreichend. Die Anlage eignet sich eher für spezialisierte oder kleinere Anwendungen.
Datenqualität: Diese Seite basiert auf öffentlich verfügbaren Daten der NVE und HydroSec-Analysen. Konkrete Leistungswerte und detaillierte technische Spezifikationen sind erst nach Anmeldung verfügbar.
Keine Garantien: Die Informationen auf dieser Seite stellen keine Anlageberatung, Renditegarantie oder Rechtsberatung dar. Investitionsentscheidungen sollten auf umfassender Due Diligence und professioneller Beratung basieren.
