Dyrnesli im Überblick
Die Wasserkraftanlage Dyrnesli ist ein [Kraftverk][1] in der norwegischen Region Vestland und gehört zu den etablierten Erzeugungsanlagen des Landes. Mit einer Inbetriebnahme im Jahr 1907 blickt die Anlage auf eine lange Betriebsgeschichte zurück. Sie wird von [VADHEIM KRAFT AS][2] als Hauptkonzessionär betrieben und speist Strom in die Strompreiszone NO3 ein.
Die Anlage nutzt das Wassersystem des Einzugsgebiets [Dyrneslielva][3] und ist damit Teil der hydrologischen Infrastruktur der Region. Ihre Lage in der Kommune Høyanger, Fylke Vestland, macht sie zu einem relevanten Erzeugungsstandort für die lokale und nationale Stromversorgung.
Steckbrief der Anlage
| Merkmal | Information | |---------|-------------| | Anlagen-ID (NVE) | 66 | | Name | Dyrnesli | | Anlagentyp | [Kraftverk][1] | | Fylke | Vestland | | Kommune | Høyanger | | Strompreiszone | NO3 | | Inbetriebnahme | 31. August 1907 | | Wassersystem | Dyrneslielva | | Konzessions-Status | Aktiv (NVE) |
Eigentümer und Konzessionär
Die Anlage wird von [VADHEIM KRAFT AS][2] betrieben. Als Hauptkonzessionär trägt das Unternehmen die Verantwortung für den Betrieb, die Wartung und die Einhaltung aller regulatorischen Anforderungen der norwegischen Energiebehörde NVE. Weitere Informationen zum Konzessionär und dessen Portfolio finden Sie auf der [Unternehmensseite][2].
Hydrologische Einordnung
Die Anlage nutzt das Wassersystem des [Einzugsgebiets Dyrneslielva][3]. Dieses Einzugsgebiet ist entscheidend für die Wasserzuführung und damit für die Stromproduktion der Anlage. Die hydrologischen Charakteristiken des Einzugsgebiets – Niederschlagsmuster, Abflussverhalten und saisonale Schwankungen – bestimmen das Produktionsprofil der Anlage.
Detaillierte hydrologische Daten, einschließlich historischer Abflussreihen und Niederschlagsstatistiken, sind nach Anmeldung in der HydroSec-Plattform verfügbar.
Regionale Einbettung
Fylke: Vestland Kommune: Høyanger Strompreiszone: NO3
Die Anlage ist in die Strompreiszone NO3 integriert, die den Westen Norwegens abdeckt. Dies ist relevant für die Strompreisbildung und die Vermarktung der erzeugten Energie. Die nächste Statnett-Trafostation befindet sich in Vadheim in einer Entfernung von etwa 1,66 km (66 kV-Ebene).
Das nächste größere Industriegebiet liegt in Høyanger (Hydro-Standort) in einer Entfernung von etwa 14 km. Dies bietet potenziell Möglichkeiten für Direktvermarktung oder Industriepartnerschaften.
Rechenzentrums-Eignungs-Score
HydroSec-Bewertung: A (maximale Datacenter-Kapazität ~1 MW)
Die Anlage erhält eine A-Bewertung für die Eignung als Stromquelle für Rechenzentren. Dies basiert auf einer Analyse von Standortfaktoren wie:
- Stromverfügbarkeit: Aktive Wasserkraftanlage mit etablierter Stromeinspeisung
- Netzanbindung: Nähe zur Statnett-Infrastruktur (Vadheim, ~1,66 km)
- Regionale Stabilität: Etablierter Betrieb seit 1907 mit aktiver Konzession
- Skalierungspotenzial: Begrenzt auf etwa 1 MW für zusätzliche Datacenter-Nutzung
Diese Bewertung ist qualitativ und berücksichtigt die technischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen. Konkrete Leistungswerte und detaillierte technische Spezifikationen sind nach Anmeldung verfügbar.
Was nach Anmeldung freigeschaltet wird
Die HydroSec-Plattform bietet registrierten Nutzern Zugang zu erweiterten Daten:
- Detaillierte Leistungskennzahlen (Maximalleistung, Durchschnittsproduktion, Bruttofallhöhe)
- Hydrologische Zeitreihen (historische Abflüsse, Niederschlag, saisonale Profile)
- Standort-Infrastruktur-Details (Netzanbindung, Transformatorenstationen, Leitungskapazitäten)
- Erweiterte Eignungs-Scores (Sub-Scores für verschiedene Nutzungsszenarien)
- Finanzielle und regulatorische Metadaten (Konzessionsbedingungen, Umweltauflagen)
Diese Informationen ermöglichen eine fundierte Due-Diligence für Investitions- und Beteiligungsentscheidungen.
Risiken und Grenzen
Datenqualität und -verfügbarkeit: Die hier dargestellten Informationen basieren auf öffentlichen Registern der NVE und HydroSec-Datenquellen. Konkrete technische Parameter (Leistung, Fallhöhe, Abflussmengen) sind aus Datenschutzgründen erst nach Registrierung einsehbar.
Hydrologische Variabilität: Wasserkraftanlagen unterliegen natürlichen Schwankungen der Wasserzuführung. Historische Produktionsdaten sind kein Garant für zukünftige Erträge.
Regulatorisches Risiko: Konzessionen können an Bedingungen geknüpft sein (Umweltschutz, Mindestabflussmengen, Revitalisierungsauflagen). Änderungen der Regulierung können die Wirtschaftlichkeit beeinflussen.
Netzanbindung und Strommarkt: Die Strompreiszone NO3 unterliegt Marktdynamiken und Netzengpässen. Zukünftige Netzausbau oder -änderungen können Verfügbarkeit und Vermarktungsmöglichkeiten beeinflussen.
Technisches Alter: Die Anlage wurde 1907 in Betrieb genommen. Modernisierungen, Wartungskosten und technische Risiken sind nicht öffentlich dokumentiert und erfordern spezifische Anfragen beim Konzessionär.
Diese Seite stellt Informationen bereit, ersetzt aber keine professionelle technische, rechtliche oder finanzielle Beratung.
