Nordelva im Überblick
Die Nordelva ist eine [Kraftverk-Anlage][1] in der Kommune Tromsø, Fylke Troms, Norwegen. Sie wurde am 31. Dezember 2007 in Betrieb genommen und ist unter der NVE-Anlagen-ID 1780 registriert. Die Anlage speist in die Strompreiszone NO4 ein und ist damit Teil des nördlichen norwegischen Stromnetzes.
Als Kraftverk trägt die Nordelva zur lokalen und regionalen Stromversorgung bei. Der Konzessions-Status ist derzeit als „granted_pending" vermerkt, was bedeutet, dass die Konzession erteilt, aber noch nicht vollständig abgeschlossen ist.
Eigentümer und Konzessionär
Die Nordelva wird unter der Konzession des Hauptkonzessionärs [OPTIK SPESIALBUTIKKEN I NORD Roald Skogvik][2] betrieben. Weitere Details zum Konzessionär, einschließlich seiner Beteiligungen an anderen Wasserkraftanlagen und seiner Organisationsstruktur, sind über das HydroSec-Eigentümer-Profil abrufbar.
Hydrologische Einordnung
Die Nordelva entwässert in das Wassersystem [KYSTFELT][3] (Küsteneinzugsgebiet). Dieses Wassersystem prägt die hydrologischen Charakteristiken der Anlage und bestimmt ihre saisonalen Produktionsmuster sowie die Verfügbarkeit von Schmelzwasser und Niederschlag.
Weitere Informationen zum Einzugsgebiet, historischen Abflussmustern und regionalen Hydrologie-Daten sind nach Anmeldung im HydroSec-Datencenter verfügbar.
Regionale Einbettung
Fylke: Troms Kommune: Tromsø Strompreiszone: NO4
Tromsø ist eine der größten Städte Nordnorwegens und liegt in einer Region mit hohem Wasserkraftpotenzial. Die Zugehörigkeit zur Preiszone NO4 bedeutet, dass die Nordelva in den nördlichen Strommarkt integriert ist und von den dort geltenden Spotpreisen sowie den regionalen Netzgebühren betroffen ist.
Netzanbindung und Infrastruktur
Die nächste Statnett-Trafostation befindet sich in unmittelbarer Nähe der Anlage (ca. 0,88 km entfernt) und arbeitet auf der Spannungsebene 132 kV. Dies ermöglicht eine direkte und effiziente Einspeisung ins norwegische Übertragungsnetz.
Das nächste größere Industriegebiet (Finnfjord/Skaland) liegt etwa 51 km entfernt. Dies ist relevant für potenzielle Direktstromverträge oder industrielle Stromabnahmeverträge, die eine Wasserkraftanlage in dieser Region abschließen könnte.
Rechenzentrums-Eignungs-Score
Die Nordelva erhält in der HydroSec-Bewertung die Eignungs-Note A für die Nutzung als Stromquelle für Rechenzentren. Diese Bewertung berücksichtigt:
- Netzanbindung: Unmittelbare Nähe zu einer 132-kV-Trafostation
- Strompreiszone: Integration in NO4 mit stabilen Marktbedingungen
- Wassersystem: Stabilität und Verfügbarkeit des Einzugsgebiets KYSTFELT
- Betriebsstatus: Etablierte Anlage seit 2007
Eine detaillierte Analyse der maximalen Leistung, der durchschnittlichen Jahresproduktion, der Fallhöhe und weiterer technischer Parameter ist nach Anmeldung im HydroSec-Datencenter einsehbar.
Was nach Anmeldung freigeschaltet wird
Registrierte Nutzer erhalten Zugriff auf erweiterte Daten:
- Technische Spezifikationen: Maximale Leistung (MW), Bruttofallhöhe (m), Turbinen-Typ
- Produktionsdaten: Durchschnittliche Jahresproduktion (GWh), saisonale Schwankungen, historische Erzeugungsmuster
- Standort-Details: Genaue Koordinaten, Entfernung zu Industriegebieten, Netzausbau-Pläne
- Finanzielle Indikatoren: Betriebskosten-Benchmarks, Netzgebühren-Struktur
- Hydrologie-Analyse: Detaillierte Abflussdaten, Niederschlagsmuster, Schneebedeckung
Risiken und Grenzen
Konzessions-Status: Der aktuelle Status „granted_pending" bedeutet, dass die Konzession noch nicht vollständig finalisiert ist. Investoren sollten den aktuellen Stand bei der NVE überprüfen, bevor sie Investitionsentscheidungen treffen.
Datenverfügbarkeit: Konkrete Leistungs- und Produktionszahlen sind aus Datenschutzgründen nur nach Authentifizierung einsehbar. Die vorliegende Seite bietet eine Übersicht; detaillierte Analysen erfordern Anmeldung.
Marktrisiken: Die Strompreiszone NO4 unterliegt Marktvolatilität. Historische Produktionsdaten sind kein Garant für zukünftige Erträge.
Netzinfrastruktur: Während die Anbindung an die 132-kV-Station günstig ist, können Netzausbau-Maßnahmen oder Wartungsarbeiten die Verfügbarkeit beeinflussen.
Wassersystem-Abhängigkeit: Die Produktion hängt von den hydrologischen Bedingungen des KYSTFELT-Einzugsgebiets ab. Trockenperioden oder ungewöhnliche Niederschlagsmuster können die Erzeugung beeinflussen.
Für detaillierte Risikoanalysen und Investitionsbewertungen empfehlen wir, sich nach Anmeldung mit dem HydroSec-Analyseteam in Verbindung zu setzen.
