Wasserkraftanlage Detail

Øvre Leirfoss – Wasserkraftanlage Trondheim

Øvre Leirfoss ist eine Wasserkraftanlage im Nidelvvassdraget-System in Trondheim, betrieben durch Statkraft Energi AS seit 2013.

Øvre Leirfoss im Überblick

Øvre Leirfoss ist eine [Wasserkraftanlage][1] in der Region Trondheim, Trøndelag. Die Anlage trägt die offizielle NVE-ID 516 und ist als Kraftverk klassifiziert. Sie wurde am 31. Dezember 2013 in Betrieb genommen und unterliegt dem aktiven Konzessionsstatus der norwegischen Energiebehörde NVE.

Die Anlage ist Teil des Nidelvvassdraget-Wassersystems und speist Strom in die Strompreiszone NO3 ein. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe zu einer Statnett-Trafostation (ca. 0,06 km Entfernung, 66 kV), was eine direkte Netzanbindung gewährleistet.

Betreiber und Konzessionär

Die Anlage wird von [STATKRAFT ENERGI AS][2] betrieben und konzessioniert. Statkraft ist einer der führenden Energiekonzerne Norwegens und verwaltet ein großes Portfolio an Wasserkraftanlagen im Land. Die Konzession ist aktiv und in gutem Betriebsstatus.

Weitere Informationen zum Betreiber und dessen Anlagenportfolio finden Sie auf der Betreiber-Seite.

Hydrologische Einordnung

Øvre Leirfoss liegt im Einzugsgebiet des [Nidelvvassdraget][3], eines der bedeutenden Wassersysteme in Trøndelag. Das Wassersystem prägt die hydrologischen Bedingungen und Niederschlagsmuster der Anlage. Die genaue Charakterisierung des Einzugsgebiets, einschließlich mittlerer Produktion und Fallhöhe, ist nach Anmeldung im HydroSec-Portal einsehbar.

Regionale Einbettung

Fylke (Provinz): Trøndelag Kommune: Trondheim Strompreiszone: NO3

Die Anlage ist in der Strompreiszone NO3 registriert, die den südlichen und zentralen Teilen Norwegens entspricht. Trondheim ist eine der größten Städte Norwegens und ein Zentrum für Industrie und Energiewirtschaft. Das nächste größere Industriegebiet (Verdal Industripark) liegt etwa 70 km entfernt.

Rechenzentrums-Eignungs-Score

HydroSec bewertet Wasserkraftanlagen nach ihrer Eignung für Rechenzentrumsanwendungen. Øvre Leirfoss erhält die Bewertung A (maximal ~1 MW Rechenzentrums-Kapazität).

Diese Bewertung berücksichtigt:

  • Netzanbindung: Unmittelbare Nähe zu einer 66-kV-Trafostation
  • Verfügbare Leistung: Begrenzte Kapazität für Rechenzentrums-Nutzung
  • Standort-Infrastruktur: Nähe zu Industriegebieten und Verkehrsanbindung
  • Betriebsstabilität: Aktiver Konzessionsstatus und etablierter Betreiber

Die detaillierten Sub-Scores und technischen Spezifikationen (maximale Leistung, mittlere Produktion, Brutto-Fallhöhe) sind nach Anmeldung im HydroSec-Portal verfügbar.

Was nach Anmeldung freigeschaltet wird

Das HydroSec-Portal bietet angemeldeten Nutzern Zugriff auf erweiterte Daten:

  • Technische Spezifikationen: Maximale Leistung (MW), mittlere Jahresproduktion, Brutto-Fallhöhe
  • Detaillierte Eignungs-Scores: Sub-Scores für Netzanbindung, Wasserkraft-Stabilität und Infrastruktur
  • Hydrologische Daten: Niederschlagsmuster, Abflussdaten und saisonale Schwankungen
  • Standort-Infrastruktur: Detaillierte Karten, Entfernungen zu Netzknoten und Industriegebieten
  • Konzessions-Details: Vollständige Konzessionsdokumente und regulatorische Status

Diese Informationen sind essentiell für die Bewertung von Investitionsmöglichkeiten und die Planung von Energieinfrastruktur-Projekten.

Risiken und Grenzen

Regulatorische Risiken: Der Betrieb von Wasserkraftanlagen unterliegt norwegischen Energiegesetzen und NVE-Regulierungen. Konzessionen können Bedingungen unterliegen und sind an Compliance-Anforderungen gebunden.

Hydrologische Variabilität: Die Stromproduktion von Wasserkraftanlagen ist von Niederschlag und Wasserzufluss abhängig und unterliegt natürlichen Schwankungen, die nicht vorhersehbar sind.

Marktrisiken: Strompreise in der Zone NO3 unterliegen Marktvolatilität und können durch europäische Energiemärkte beeinflusst werden.

Infrastruktur-Abhängigkeit: Die Anlage ist auf die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der angebundenen Statnett-Infrastruktur angewiesen.

Datenverfügbarkeit: Konkrete Leistungswerte, Produktionszahlen und detaillierte technische Spezifikationen sind nicht öffentlich publiziert und erfordern Anmeldung im HydroSec-Portal.

Die Informationen auf dieser Seite basieren auf Daten der norwegischen Energiebehörde NVE und dem HydroSec-Datencenter. Sie stellen keine Anlageberatung, Steuerberatung oder Rechtsberatung dar. Investitionsentscheidungen sollten auf Basis umfassender Due Diligence und professioneller Beratung getroffen werden.

Häufige Fragen

Wer betreibt Øvre Leirfoss?

Øvre Leirfoss wird von STATKRAFT ENERGI AS betrieben und konzessioniert. Statkraft ist einer der führenden Energiekonzerne Norwegens mit einem großen Portfolio an Wasserkraftanlagen.

Wann wurde Øvre Leirfoss in Betrieb genommen?

Die Anlage wurde am 31. Dezember 2013 in Betrieb genommen und ist seitdem aktiv im Konzessionsstatus der NVE.

In welchem Wassersystem liegt Øvre Leirfoss?

Øvre Leirfoss liegt im Einzugsgebiet des Nidelvvassdraget, einem bedeutenden Wassersystem in der Region Trøndelag.

Welche Strompreiszone ist Øvre Leirfoss zugeordnet?

Die Anlage speist Strom in die Strompreiszone NO3 ein, die den südlichen und zentralen Teilen Norwegens entspricht.

Wie wird Øvre Leirfoss für Rechenzentrumsanwendungen bewertet?

Øvre Leirfoss erhält die HydroSec-Eignungs-Note A mit einer maximalen Rechenzentrums-Kapazität von etwa 1 MW. Diese Bewertung berücksichtigt Netzanbindung, verfügbare Leistung und Standort-Infrastruktur.

Welche Daten sind nach Anmeldung im HydroSec-Portal verfügbar?

Nach Anmeldung erhalten Sie Zugriff auf technische Spezifikationen (maximale Leistung, mittlere Produktion, Fallhöhe), detaillierte Eignungs-Scores, hydrologische Daten, Standort-Infrastruktur-Details und Konzessions-Informationen.

Wie nah ist Øvre Leirfoss an einer Statnett-Trafostation?

Die Anlage liegt etwa 0,06 km von einer Statnett-Trafostation (66 kV) entfernt, was eine direkte und zuverlässige Netzanbindung gewährleistet.

Welche Risiken sind mit dem Betrieb von Øvre Leirfoss verbunden?

Zu den Hauptrisiken gehören regulatorische Änderungen, hydrologische Variabilität, Strommarkt-Volatilität, Infrastruktur-Abhängigkeit und die Begrenztheit öffentlich verfügbarer Daten. Detaillierte Risikoanalysen erfordern professionelle Due Diligence.

Quellen

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