Vartdal im Überblick
Die Wasserkraftanlage Vartdal [1] ist eine klassische norwegische Kraftwerk-Installation [2] mit einer langen Betriebsgeschichte. Sie wurde am 31. Dezember 1933 in Betrieb genommen [7] und speist ihre Energie in die Strompreiszone NO3 [5] ein. Die Anlage liegt in der Kommune Ørsta im Fylke Møre og Romsdal [3][4] – einer Region mit starker Wasserkraft-Tradition an der Westküste Norwegens.
Vartdal ist Teil des Wassersystems Storelva [8], das die hydrologische Basis für die Energieerzeugung bildet. Diese Einordnung ist entscheidend für das Verständnis der saisonalen Verfügbarkeit und der langfristigen Ertragsstabilität.
Betreiber und Konzession
Die Anlage wird von **TUSSA ENERGI AS [6] als Hauptkonzessionär betrieben. Der Konzessions-Status bei der norwegischen Energiebehörde NVE ist aktiv** [10], was bedeutet, dass die Anlage regulär am Strommarkt teilnimmt und alle behördlichen Anforderungen erfüllt.
Für Investoren und Asset Manager ist die Stabilität des Konzessionärs ein Schlüsselfaktor. Die Betreibergesellschaft trägt die volle Verantwortung für Betrieb, Wartung und Compliance.
Hydrologische Einordnung
Vartdal speist aus dem Wassersystem **Storelva** [8]. Das Einzugsgebiet (Nedbørsfelt) bestimmt die verfügbare Wassermenge und damit die Produktionskapazität der Anlage. Die genaue Hydrologie – einschließlich mittlerer Jahresproduktion und Bruttofallhöhe – wird nach Anmeldung in der HydroSec-Plattform freigeschaltet.
Die Wasserkraft in dieser Region profitiert von den stabilen Niederschlagsmustern der norwegischen Westküste, was langfristig zu zuverlässigen Erträgen führt.
Regionale Einbettung
Fylke: Møre og Romsdal [3] Kommune: Ørsta [4] Strompreiszone: NO3 [5]
Die Strompreiszone NO3 ist eine der fünf norwegischen Preiszonen und umfasst große Teile der Westküste. Sie ist geprägt durch hohe Wasserkraft-Konzentration und damit verbundene Marktdynamiken. Investoren sollten die regionalen Strompreisvolatilitäten und Netzauslastungen berücksichtigen.
Infrastruktur und Netzanbindung
Die nächste Statnett-Trafostation liegt etwa 7,45 km entfernt und arbeitet auf 66 kV-Ebene [11]. Dies ist ein wichtiger Faktor für die Netzanbindungskosten und die technische Effizienz der Stromeinspeisung.
Das nächste größere Industriegebiet ist Høyanger (Hydro) in etwa 119 km Entfernung [12]. Während dies keine unmittelbare Nähe zu großen Industriekunden bedeutet, ist die Anbindung an das nationale Statnett-Netz ausreichend für die Teilnahme am Spotmarkt.
Rechenzentrums-Eignungs-Score
HydroSec bewertet die Eignung dieser Anlage für Rechenzentrumsanwendungen mit der Note A [9]. Dies ist die höchste Bewertungskategorie und basiert auf einer Kombination aus:
- Wasserkraft-Verfügbarkeit: Stabile Einspeisung aus dem Storelva-System
- Netzinfrastruktur: Ausreichende Anbindung an Statnett
- Regionale Stabilität: Etablierte Strompreiszone NO3
Eine detaillierte Begründung der Sub-Scores und der exakten Leistungsklassifizierung wird nach Anmeldung in der Plattform verfügbar.
Was nach Anmeldung freigeschaltet wird
Die öffentliche Ansicht zeigt die grundlegenden Metadaten. Nach Registrierung erhalten Sie Zugriff auf:
- Konkrete Leistungsdaten: Maximale Jahresleistung (MaksYtelse), mittlere Produktion (MidProd)
- Technische Parameter: Bruttofallhöhe, Turbinentyp, Ausbauleistung
- Detaillierte Hydrologie: Monatliche und jährliche Verfügbarkeitsmuster
- Standort-Infrastruktur: Genaue Koordinaten, Netzanbindungs-Details, Umweltauflagen
- Finanzielle Bewertungs-Sub-Scores: Differenzierte Eignungsnoten für verschiedene Investitionsszenarien
Risiken und Grenzen
Regulatorische Risiken: Der Konzessions-Status ist zwar aktuell aktiv, kann aber durch Änderungen der norwegischen Energiepolitik oder Umweltauflagen beeinflusst werden. Investoren sollten die NVE-Konzessionsbedingungen prüfen.
Hydrologische Volatilität: Trotz stabiler Langzeittrends unterliegt die Wasserkraft saisonalen und mehrjährigen Schwankungen. Trockenperioden können die Produktion erheblich reduzieren.
Strommarktrisiken: Die Teilnahme am Spotmarkt in Zone NO3 bedeutet Preisvolatilität. Langfristige Stromabnahmeverträge sind nicht in diesen Daten abgebildet.
Infrastruktur-Abhängigkeiten: Die Netzanbindung über die 66-kV-Station ist eine technische Abhängigkeit. Wartungen oder Netzengpässe können die Einspeisung beeinflussen.
Datenvollständigkeit: Diese Seite basiert auf öffentlichen NVE-Registern. Nicht alle technischen und finanziellen Details sind ohne Anmeldung verfügbar. Für Due-Diligence-Prozesse ist eine vollständige Datenabfrage erforderlich.
Keine Renditegarantien: Die Bewertung mit Note A bezieht sich auf technische und infrastrukturelle Eignung, nicht auf garantierte finanzielle Erträge. Alle Investitionsentscheidungen sollten auf umfassender Due Diligence basieren.
